Lernen Sie die Fassadenarten kennen, die es gibt, und erfahren Sie, welche Merkmale sie auszeichnen. Wenn Sie es herausfinden möchten, lesen Sie weiter!
Ohne jeden Zweifel ist die Fassade eines Gebäudes die beste Visitenkarte eines Projekts. Sie ist die Außenhaut, der äußere Teil, der die verschiedenen Innenräume eines Hauses umhüllt.
Ihre Funktion beschränkt sich nicht allein auf das Praktische, sie verfolgt auch einen ästhetischen Anspruch. Unsere Aufgabe als Architekten in Málaga ist es, den Geschmack der Eigentümer so genau wie möglich in der Fassade widerzuspiegeln.
Doch wenn es um Fassaden geht, stellen sich viele Fragen: Wie viele Fassadenarten gibt es? Welche Merkmale haben sie? Worin unterscheiden sie sich? Heute verraten wir Ihnen alles!
4 Arten von Hausfassaden
Leichtbaufassade
Die Leichtbaufassade ist eine der am häufigsten verwendeten Fassadenarten bei größeren Bauwerken. Sie wird an der tragenden Struktur des Gebäudes befestigt, ohne selbst Teil davon zu werden.
Ihr Einbau erhöht nicht die Stabilität des Bauwerks, doch muss ihre Konstruktion die auftretenden Lasten aufnehmen. Man unterscheidet zwei Arten: die Vorhangfassade und die Paneelfassade. Während die erste durchgehend über die Geschossdecken des Tragwerks hinwegläuft, wird die zweite an jeder Geschossdecke unterbrochen.
Zwei der wichtigsten Vorteile, die für diese Fassadenart sprechen, sind:
- Die einfache Montage – ideal für mittelhohe und hohe Gebäude.
- Sie sorgen für viel Helligkeit im Inneren des Gebäudes, da sie den Einfall von Tageslicht fördern.
Traditionelle Fassade
Diese Fassadenart für Häuser gehört zu den meistverwendeten, vor allem wegen ihrer geringen Kosten, da keine hochwertigen Materialien erforderlich sind. Sie wird meist aus Stein, Holz oder Ziegel oder mit Zementputz ausgeführt.
Die Oberflächen können sehr ästhetisch wirken, zumal es eine große Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten gibt. Zudem erfordert sie kaum Instandhaltung – ein weiterer großer Pluspunkt bei der Wahl.
SATE-Fassade (WDVS)
Bei dieser Fassadenart handelt es sich um das SATE (Sistema de Aislamiento Térmico para el Exterior), im deutschsprachigen Raum als Wärmedämmverbundsystem (WDVS) bekannt. Dabei werden Dämmstoffplatten auf der Außenseite der Fassade angebracht. Diese Schichten werden auf das tragende Mauerwerk geklebt und durch einen Mörtel geschützt.
Am häufigsten verwendet werden Platten aus Polystyrol, Polyurethan oder Mineralwolle sowie Kork- oder Holzfaserplatten.
Sie bieten dem Bauwerk zahlreiche Vorteile:
- Sie verhindern die Bildung von Kondenswasser.
- Sie sind langlebig.
- Sie helfen, Energie zu sparen.
- Sie bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Hinterlüftete Fassade
Bei Klic Arquitectos in Málaga wissen wir, dass dieses Fassadensystem aus einer tragenden Wand, einer Dämmschicht und einer Bekleidung besteht, die mithilfe einer Unterkonstruktion am Gebäude befestigt wird. Die Besonderheit dieser Fassadenart für Häuser: Zwischen Bekleidung und tragender Wand muss ein Luftspalt liegen, der die Hinterlüftung ermöglicht.
Wozu dient dieser Luftspalt? Ganz einfach: Er ist so angelegt, dass warme Luft aufsteigen und am oberen Fassadenabschluss nach außen entweichen kann. So wird die Luft ständig erneuert und eine Überhitzung vermieden.
Einige Vorteile sind:
- Sie verleiht dem Gebäude eine hohe Effizienz.
- Sie verhindert Feuchtigkeit und Kondensation.
- Sie verbessert die Wärme- und Schalldämmung.
- Kurz gesagt: Sie steigert die Wirtschaftlichkeit des Hauses und bringt es dem Modell des nachhaltigen Hauses näher.
Wir hoffen, dieser Artikel hat Ihnen geholfen, die Fassadenarten kennenzulernen, die es gibt. Wenn Sie mehr über die Welt des Bauens erfahren und neue Ideen entdecken möchten, besuchen Sie gerne weiterhin unseren Architektur-Blog!

