KLICSTUDIO beim NESI FORUM 2017

KLICSTUDIO auf dem NESI Forum 2017: Arbeitssitzung zu Ökodesign und Bioarchitektur · Klic Arquitectos

Am vergangenen Freitag besuchten wir im Palacio de Congresos de Málaga das NESI Forum, das Treffen für Neue Ökonomie und Soziale Innovation, das in unserer Stadt stattfand.

Die Veranstaltung, ein Forum für die Debatte über neue Wege der sozioökonomischen Entwicklung, brachte internationale Experten verschiedenster Disziplinen zusammen – von der Wirtschaft selbst über die Landwirtschaft bis hin zu Architektur, Gesundheit, Kommunikation und Politik.

Unser Hauptinteresse galt einem Teil des Freitagsprogramms, der sich mit den Bereichen nachhaltige Architektur und nachhaltiger Städtebau befasste. Zunächst nahmen wir an der Arbeitssitzung „Lebenswerte Orte mit gesundem Menschenverstand bauen“ zu Ökodesign, Baubiologie, Kreislaufwirtschaft und nachhaltigem Städtebau teil. Die Referenten Andy Goldring (ENG), Petra Jebens-Zirkel (GER), Iñaki Alonso (ESP) und Pablo Farfán (ESP) stellten eingangs die strategischen Leitlinien vor, auf denen ihre Arbeit beruht. Besonders interessant waren die Beiträge von Iñaki Alonso vom Büro SATT, der über seine unternehmerischen Erfahrungen mit Cohousing sprach, und von Pablo Farfán über den Einsatz CO₂-armer Materialien.

Im Anschluss an diese Vorträge schlossen wir uns der Arbeitsgruppe „Entwicklung eines Wirtschaftsmodells für die Baubiologie“ an. In einer großen Runde, die überwiegend aus Akteuren der Baubranche bestand, diskutierten wir über die Schwierigkeiten bei der Verbreitung nachhaltiger Bautechniken und den Mangel an Informationen aufseiten der Kunden. Dabei wurde deutlich, wie notwendig eine Plattform ist, die über die Vorteile der Baubiologie informiert und dafür sensibilisiert und zugleich die Fachleute weiterbildet.

Vereinfacht gesagt setzt dieser Zweig unserer Disziplin auf den Einsatz von Materialien, die umweltschonender und vor allem menschenfreundlicher sind, und achtet dabei sowohl auf die Abläufe während des Bauprozesses als auch auf dessen Umweltauswirkungen. Dieser Ansatz muss sich auf alle Projektphasen erstrecken, vom Entwurf bis zur Bauausführung, und als Architekten spielen wir eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, unseren Kunden den Mehrwert zu vermitteln, den ein nach diesen Grundsätzen realisiertes Bauvorhaben bietet.

Hier finden Sie einen Link zur Website von Red Verde, einem der wichtigsten Händler in der Provinz, auf der das Konzept erläutert wird. www.redverde.es/que_es_bioconstruccion

Zum gelungenen Abschluss der Veranstaltung besuchten wir die Vorträge #NESI Territorio und Sharing economy for eldery: Social transport.

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