Am vergangenen Freitag waren wir im Palacio de Congresos von Málaga beim NESI Forum, dem Treffen für Neue Ökonomie und Soziale Innovation, das in unserer Stadt stattfand.
Die Veranstaltung, ein Raum der Debatte um neue Formeln sozioökonomischer Entwicklung, brachte internationale Experten verschiedener Disziplinen zusammen, von der Ökonomie selbst über die Landwirtschaft bis hin zu Architektur, Gesundheit, Kommunikation oder Politik.
Unser größtes Interesse galt einem Teil des Freitagsprogramms, jenem, der die Bereiche Architektur und nachhaltiger Städtebau behandelte. Zunächst besuchten wir die Arbeitssitzung mit dem Titel «Orte zum Wohnen mit gesundem Menschenverstand bauen» über Öko-Design, Bio-Bauen, Kreislaufwirtschaft und nachhaltigen Städtebau. Die Referenten Andy Goldring (ENG), Petra Jebens-Zirkel (GER), Iñaki Alonso (ESP) und Pablo Farfán (ESP) stellten zunächst die strategischen Linien vor, auf die sie ihre Arbeit stützen. Von besonderem Interesse waren die Beiträge von Iñaki Alonso vom Büro SATT, der über seine Unternehmenserfahrungen im Cohousing sprach; und von Pablo Farfán mit seiner Anwendung von Materialien mit geringer Kohlenstoffbelastung.
Nach diesen Erläuterungen stießen wir zum Arbeitstisch mit dem Namen «Entwicklung eines Wirtschaftsmodells für das Bio-Bauen». Dort debattierte eine zahlreiche Gruppe, die mehrheitlich aus Akteuren der Bauwelt bestand, über die Schwierigkeiten der Verbreitung nachhaltiger Bautechniken und den Informationsmangel bei den Kunden, wobei sich die Notwendigkeit ergab, eine Plattform zur Verbreitung und Bewusstseinsbildung rund um die Vorteile des Biobauens zu schaffen, sowie eine Ausbildung für die Techniker.
Wir könnten erklären, dass dieser Zweig unserer Disziplin sich dadurch auszeichnet, auf den Einsatz von Materialien zu setzen, die umweltfreundlicher und vor allem menschenfreundlicher sind, wobei die während des Bauprozesses durchgeführten Maßnahmen und deren Umweltauswirkungen beachtet werden. Dieses Engagement muss sich auf alle Phasen des Projekts erstrecken, vom Entwurf bis zur Ausführung, und wir als Architekten haben eine grundlegende Rolle dabei, unseren Kunden den Mehrwert zu vermitteln, den die Durchführung eines Bauvorhabens unter diesen Prämissen mit sich bringt.
Wir lassen euch hier einen Link, in dem das Konzept auf der Website von Red Verde erklärt wird, einem der wichtigsten Anbieter der Provinz. www.redverde.es/que_es_biocons
Um die Veranstaltung mit einem guten Nachgeschmack zu schließen, besuchten wir die Vorträge von #NESI Territorio und Sharing economy for eldery: Social transport.

